
DVO Leitlinie Osteoporose 2014 Kurzfassung und Langfassung
Leitliniengruppe aber keine verlässlichen Aussagen zur Langzeiteffektivität der
Frakturreduktion.
Die Effizienz der Reduktion vertebraler Frakturen ist bei postmenopausalen Frauen auch im
hohen Lebensalter unvermindert (A).
Für Alendronat (A), Bazedoxifen (B für Daten aus einer Subgruppenanalyse), Denosumab
(A), Ibandronat (B für Frauen mit einem T-Wert < -3,0 am Schenkelhals), Östrogene (A),
Teriparatid (B), Risedronat (A), Strontiumranelat (A) und Zoledronat (A)
ist auch eine
Reduktion peripherer Frakturen nachgewiesen.
Die nachfolgende Tabelle zur Therapieeffizienz fasst die oben genannten Aspekte für
postmenopausale Frauen zusammen:
Weniger
Wirbelkörper-
Frakturen
Weniger
periphere
Frakturen
Weniger
proximale
Femurfrakturen
Im Anschluss an eine proximale Femurfraktur empfiehlt die Leitliniengruppe, Zoledronat erst
ab einem Zeitintervall von 2 Wochen nach der Operation der Femurfraktur zu verabreichen,
da erst dann eine signifikante Reduktion der Frakturrate und der Mortalität nachgewiesen ist
(97).
*Für einige der oben genannten Präparate bestehen Zulassungsbeschränkungen:
Östrogene sind zur Prävention einer Osteoporose bei postmenopausalen Frauen mit hohem
Frakturrisiko zugelassen, die eine Unverträglichkeit oder Kontraindikation gegenüber anderen
zur Osteoporoseprävention zugelassenen Arzneimitteln aufweisen.
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