Caple CR 9200 User Manual Page 30

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DVO Leitlinie Osteoporose 2014 Kurzfassung und Langfassung
41
(14) Johansson H, Odén A, McCloskey EV, Kanis JA. Mild morphometric vertebral fractures
predict vertebral fractures but not non-vertebral fractures. Osteoporos Int. 2014;
Jan;25(1):235-41. doi: 10.1007/s00198-013-2460-0. Epub 2013 Aug 22. Evidenzgrad 1a
Oxford
(15) Ferrar L, Roux C, Reid DM, Felsenberg D, Glüer CC, Eastell R. Prevalence of non-
fracture short vertebral height is similar in premenopausal and postmenopausal women: the
osteoporosis and ultrasound study. Osteoporos Int. 2012; Mar;23(3):1035-40. doi:
10.1007/s00198-011-1657-3. Epub 2011 May 25. Evidenzgrad 2b Oxford
5.1.4 Nichtvertebrale Frakturen nach dem 50. Lebensjahr
Singuläre nichtvertebrale Frakturen nach dem 50. Lebensjahr sind bei Frauen und Männern
ein mäßiger, von Knochendichte und Alter unabhängiger Risikofaktor für osteoporotische
Frakturen (relatives Risiko vor und nach Adjustierung ca. 1,9-fach) (1-20) (A).
Ausgenommen hiervon sind Sprunggelenksfrakturen, Frakturen der Finger, Zehen und
Schädelfrakturen, die vermutlich nicht mit einem erhöhten Risiko osteoporosetypischer
Frakturen assoziiert sind (21) (C). Eine Analyse der Daten der GLOW-Studie zeigt bei
postmenopausalen Frauen für die Selbstangabe von multiplen nichtvertebralen Frakturen in
der Vorgeschichte eine graduelle Zunahme des Risikos für Folgefrakturen mit der Zahl der
Vorfrakturen, so dass 2 Vorfrakturen bereits ein starker Risikofaktor für Folgefrakturen und 3
und mehr Vorfrakturen ein sehr starker Risikofaktor für Folgefrakturen waren (22) (C). Da es
keine weiteren Studien zum Einfluss der Zahl der peripheren Vorfrakturen auf das
Frakturrisiko gibt und Daten für Männer nicht vorliegen, sollte die Bewertung multipler
Vorfrakturen in den letzten 10 Jahren als starker Risikofaktor für die Einbeziehung in die
Therapieentscheidung nach Auffassung der Leitliniengruppe eine Einzelfallentscheidung
bleiben.
Das Frakturrisiko scheint in den ersten 12 Monaten nach dem Frakturereignis am höchsten zu
sein. Bei länger zurückliegenden Frakturen ließ sich in einer Studie eine Erhöhung des
Folgefrakturrisikos nur für die Gruppe der Major Osteoporotic Fractures (i.e. klinische
Wirbelkörperfrakturen, proximaler Femur, distaler Radius, Humerus) nachweisen (23) (C).
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